Bekenntnis zum Reisen

Ja, ich bekenne offen: ich bin süchtig. Süchtig nach Reisen!

Puh, jetzt ist es raus, aber vielleicht geht es dem einen oder der anderen unter euch auch so. Was Jogger nach ein paar Kilometern als „Runner’s High“ bezeichnen, heißt in meinem Leben „Traveller’s High“.

Der Endorphinausstoß  startet in dem Moment, in dem ich das grüne Licht von meinem Arbeitgeber erhalte: Mein Urlaub wurde genehmigt, Internetreiseportale ich komme! Denn als Reisejunkie ist man natürlich nicht alleine auf dieser Welt. Was, wenn jemand anderes genau das selbe Reiseziel anvisiert hat und mir den letzten Sitzplatz im Flieger vor der Nase wegschnappt?!?
Doch Internet sei Dank, ist schnell der begehrte Platz gebucht und ich kann mich auf die Suche nach einer passenden Unterkunft begeben. Hier bieten sich uns Reisenden heute ja auch zig Möglichkeiten: Im besten Fall hat man am Zielort Freunde und Bekannte, die ein komfortables Gästezimmer für einen bereithalten. In 99,8 Prozent der Fälle sind aber meist Familienangehörige, enge Freunde und Bekannte nicht nach Buenos Aires/ Taschkent/ Manila ausgewandert und es bleibt einem nichts anderes übrig, als sich eine Unterkunft zu suchen. Ob Couchsurfing oder Hotel – das ist meistens Situations- und Reiselandabhängig.

Das „Training“ für den Reisecountdown sieht dann meistens so aus, dass neben dem Bett ein kleiner Turm an Reiseliteratur bis zum Tag der Abreise heranwächst. Das Schlimmste ist ja – da müsst ihr mir Recht geben – wenn man von seiner Reise zurückkehrt und merkt, dass man DIE Sensation / DAS In-Restaurant / DEN perfekten Strand gar nicht auf seiner Route hatte. Um dieses „Drama“ zu verhindern verunstalte ich meistens eine Karte des bereisten Landes mit Post-it Zetteln und handschriftlichen Notizen um ja nichts zu verpassen – bzw. im Fall der Fälle, ist das dann eine wunderbare Begründung dafür, das Land auf einer erneuten Reise zu besuchen…

Ein paar Wochen später: Der Tag der Reise ist endlich da.

Der Rucksack / Koffer ist gepackt, man nährt sich dem Bahnhof / Flughafen und es breitet sich dieses angenehme Kribbeln im Magen aus. Pure Vorfreude auf ein neues Reiseabenteuer, mit vielen tollen Begegnungen, Naturerlebnissen, kulinarischen Geschmacksexplosionen und Sinneseindrücken, die mich das Leben lang begleiten werden.

Ich möchte euch in diesem Blog von diesen Erlebnissen erzählen, euch Inspirationen für eigene Reisen geben und das Fernweh auch bei euch wachkitzeln.  Speziell als Berufstätige möchte ich euch neben Fernzielen auch vermehrt Nahziele in Europa vorstellen; Orte, an denen ihr, über ein verlängertes Wochenende, wieder eure Akkus aufladen könnt bzw. spannende Städtetrips, die euch für ein paar Tage aus der Routine des Alltags entführen.

Ich wünsche euch nun viel Freude mit meinem Blog,

Eure Sabine alias Reisenomadin

 

 

 

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