Was ihr schon immer über Reisenomadin wissen wolltet (FAQs)

Mein Name ist Sabine und ich bin die Gründerin von Reisenomadin – dem deutschsprachigen Reise- und Lifestyleblog für Berufstätige. Als Bloggerin werden mir häufig Fragen zu meinem Blog und meinem Alltag als Reise- und Lifestylebloggerin gestellt. Die häufigsten und interessantesten Fragen habe ich in diesem FAQ zusammengestellt. (Falls euch noch zusätzliche Fragen einfallen, könnt ihr sie mir gerne als Kommentar unter dem Beitrag stellen.)

FAQ 1: Wie bist du auf die Idee gekommen einen Reise- und Lifestyleblog für Berufstätige zu gründen?

Bei dieser Entscheidung kam eines zum anderen. Nach meinem Studium, ich bin studierte Diplom-Geographin, zog es mich zunächst in eine touristische PR-Agentur nach München. Hier durfte ich die Pressearbeit einiger toller touristischer Destinationen und Hotelgruppen verantworten – ein spannender Job, der mich an viele schöne Plätze dieser Welt verschlug. Bei einem Seminar in Köln, lernte ich meinen jetzigen Freund kennen, verliebte mich Knall auf Fall in ihn und entschloss mich meinen Job in München gegen eine Stelle im Allgäu einzutauschen. Diese Stelle hat zwar auch mit Tourismus zu tun, aber vom vielen Reisen musste ich mich in diesem Moment verabschieden. (Ich hätte nicht gedacht, dass ich es vermissen werde…)

Durch die Arbeit in der Agentur hatte ich viel mit Journalisten zu tun, und schließlich mit der Zeit, auch immer häufiger mit Bloggern. Ich war beeindruckt, was die jungen Blogger mit ihren jeweiligen Seiten bewegen konnten und beobachtete den Aufstieg von heutigen Größen wie Christine Neder (Lilies Diary) oder Clemens Sehi (Anekdotique). (Damals wusste ich aber nicht, dass ich auch mal diesen Weg einschlagen würde….)

Irgendwann wurde mein Fernweh im Allgäu so groß, dass ich mich entschloss, einen eigenen Blog zu starten. Ich wollte es wenigstens probiert haben und setzte im Herbst 2014 meine Seite „Reisenomadin“ auf. Mein Ziel war die Internationale Tourismusbörse ITB im Frühjahr in Berlin – hier wollte ich mich erstmals als Bloggerin vorstellen, beim sogenannten „Blogger Speed Dating“ interessante Kunden kennenlernen und mögliche Kooperationen an Land ziehen. Bis dahin wollte ich meine Bekanntheit schon auf ein gewisses Niveau gebracht haben: 500 Facebook Fans kamen wir, für den Anfang, als realistisches Ziel vor.

Mit diesem klaren Ziel vor Augen knackte ich tatsächlich bis Februar 2015 die 500 Fans Marke auf Facebook. Ich hatte tolle Termine in Berlin und konnte meine ersten Kooperationspartner gewinnen (Meine erste Bloggerreise ging dann direkt im April 2015 nach Ligurien).

Die Spezialisierung, also einen Blog für Berufstätige zu starten, verdanke ich einigen guten Gesprächen mit PR-Experten. Die Einstiegsfrage bei meinen ITB-Terminen lautete meist: „Es gibt mittlerweile so viele Blogger auf dem Markt – auf welche Zielgruppe hast Du dich spezialisiert“. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir bis dahin darüber gar nicht so richtig im klaren war. Ich improvisierte (ich bin berufstätig, habe also nur eine begrenzte Zeit im Jahr Zeit zu reisen – ergo sind meine Leser auch berufstätig und mit einem begrenzten Zeitlimit gesegnet…) und „Reisenomadin – der deutschsprachige Reise- und Lifestyleblog für Berufstätige“ war geboren.

FAQ 2: Was unterscheidet Reisenomadin von anderen Reise- und Lifestyleblogs?

Wir Berufstätige haben nur ein begrenztes Urlaubskontingent im Jahr, das wir bestmöglich nutzen wollen. Aber nicht immer muss es eine Fernreise sein – auch ein verlängertes Wochenende oder eine Kurzreise reichen häufig, um uns ein wenig Abstand zu unserem Alltagstrubel gewinnen zu lassen. Auf Reisenomadin gibt es viele Ideen und Tipps für diese kleinen Auszeiten vom Alltag. Durch mein „Blog around the World Projekt“ in Kooperation mit Turkish Airlines bin ich aber auch schon über die Grenzen Europas herausgekommen. Daher finden sich in der Rubirk „Reiseberichte weltweit“ auch genug Inspiration für einen längeren Jahresurlaub.

Die Kategorie „Aktiv & Gesund“ handelt von kleinen Ruheoasen im Alltag. Wann hast Du das letzte Mal die Wanderschuhe geschnürt, ohne auf die Uhr zu gucken in einem Buch geschmökert oder ein neues Rezept ausprobiert? Ich bin noch auf der Suche nach meiner sogenannten „Work-Life-Balance“…. vielleicht geht es Dir ja genauso und Du findest in dem einen oder anderen Artikel Inspiration.

Den Namen des Blogs habe ich bewusst weiblich gewählt: ich bin eine Frau und manches Mal erlebt man die eine oder andere Reise anders, als sie vielleicht ein männlicher Reisender erleben würde (im positiven, wie auch im negativen Sinn). Starke Frauenpersönlichkeiten spielen auch in meinen Artikeln eine nicht unwichtige Rolle: in der Serie „Erfolg ist Weiblich“ stelle ich tolle Frauen vor, die mir unterwegs auf Reisen begegnet sind und die mich (und vielleicht auch meine Leser) durch ihre Willensstärke und Power für meinen eigenen Werdegang inspiriert haben. Und auch das Thema „Stilvoll Reisen“ hat es mir angetan – als Reisende sehe ich mich auch immer als eine Art Botschafterin für mein Land – ich möchte positiv auffallen und mit ein wenig Empathie und Fingerspitzengefühl auch die Kultur des Landes und dessen Bewohner kennenlernen. (Denn für was sonst, reisen wir?!?)

FAQ 3: Verdienst Du mit deinem Blog Geld?

Ja und nein. Dir wird vermutlich schon aufgefallen sein, dass Dir auf meinen Seiten keine Werbebanner begegnen. Das sehe ich als meinen Luxus, den Blog nicht hauptberuflich zu führen – ich bin nicht von Werbepartnern und auf Kooperationen angewiesen und nehme nur die Angebote an, die mich interessieren, die die Werte meines Blogs wiederspiegeln und für die ich gerne einige Tage meines Jahresurlaubs investiere.

Bei einer Kooperation im Frühjahr 2016 habe ich durch Zufall ein Gespräch mitbekommen, in dem es um mich ging. (Ich war als Bloggerin für eine Kooperation angeworben worden und eine PR Frau war im Gespräch mit der hiesigen Hotelchefin). „Ach die Reisenomadin – das ist doch die Bloggerin, die nichts kostet“ – schnappte ich unter anderem auf. Du kannst dir sicher vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe…

Jeder Blogger hat mit der Zeit seine eigene Einstellung zum lieben Geld: ich darf in meiner Funktion als Bloggerin tolle Hotels von innen sehen und tolle Destinationen erleben, die ich mir so evtl. nicht leisten könnte. Daher fällt es mir bis heute nicht ein, für das Schreiben eines Blogartikels Geld zu verlangen. Anders sieht es jedoch aus, wenn im Rahmen der Kooperation Video- und Bildmaterial für den Kunden entsteht bzw. ich noch separate Texte für den Kunden (z.B. für die eigene Webseite) erstelle. Für diese Leistungen (falls gewünscht) erstelle ich vor der Kooperation ein Angebot. (Meine Aufgabe ist dann mit einer Reise-Texterin/Fotografin vergleichbar).

Daher verdiene ich mir nebenher den einen oder anderen Euro, aber letztendlich kommt es immer auf die jeweilige Situation und den Auftrag an, und wie gesagt: ich bin dankbar, dass ich mir durch meinen Hauptberuf die Unabhängigkeit als Bloggerin weiterhin bewahren kann.

 

So, das waren die drei Fragen, die mir in den letzten zwei Jahren am häufigsten gestellt wurden. Wenn Du noch eine Frage hast, freue ich mich darauf, sie Dir im Kommentarfeld zu beantworten.
Herzliche Grüße,
Deine Sabine alias Reisenomadin

 

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