Hinter den Kulissen des „Blog around the World“ Projekts

Behind the scene

Nach dem Auftakt-Post zu meinem Weltreiseprojekt „Blog around the World“ in Kooperation mit Turkish Airlines und der Schwäbischen Zeitung, habe ich zahlreiche Fragen und Kommentare von euch rund um das Blog-Projekt erhalten. Daher möchte ich euch heute einen kleinen Einblick hinter die Kulissen solch einer Kooperation gewähren und eure Fragen gerne beantworten.

Wie kam es zu dem Projekt?

Auf das Projekt wurde ich durch eine Anzeige in der Schwäbischen Zeitung aufmerksam. Diese Anzeige richtete sich generell an alle Leserinnen und Leser, also nicht gezielt an Blogger. In erster Linie ging es also darum, eine Person zu finden, die Spaß daran hat, verschiedene Weltmetropolen mit Turkish Airlines vom Flughafen Friedrichshafen aus zu bereisen und darüber regelmäßig in der Zeitung und einem, hierfür extra eingerichteten Projektblog, zu berichten. Durch meinen bereits existierenden Blog hatte ich natürlich tolle Bewerbungsvoraussetzungen und konnte durch meine bisherigen Artikel und Kooperation auch die Verantwortlichen von mir als Person überzeugen.

Berichte ich tagesaktuell aus den einzelnen Ländern?

So ein Kooperationsprojekt mit einer renommierten Airline und einer großen regionalen Tageszeitung bedarf natürlich einiger Planung und Organisation. Die Reisen folgen einem präzisen Redaktionsplan, es gab diverse Treffen mit Redaktion und Airline im Vorfeld der Reisen, die einzelnen Texte und Berichte müssen im Voraus mit den Partnern abgestimmt werden und durch die aktuellen politischen Unruhen in vielen Teilen der Welt, kann man auch zu Projektbeginn nicht hundertprozentig absehen, ob wirklich alle gewählten Ziele zu den vereinbarten Terminen bereist werden können. Daher wurde ein kleiner zeitlicher Puffer mit eingebaut, damit die spätere Berichterstattung reibungslos verlaufen kann. So berichte ich nicht tagesaktuell, sondern befinde mich meist schon im nächsten Zielland, wenn ihr meine Berichte online lest. Auch bin ich weiterhin berufstätig. Ich mache die Reise also nicht einmal komplett am Stück, sondern fliege immer wieder nach Friedrichshafen zurück, um ein paar Tage später erneut in eine andere Destination zu starten.

Gibt es Einschränkungen für mich als Bloggerin?

Diese Frage zielt auf mein Selbstverständnis als Blogger ab. Ich betreibe meinen Blog als Hobby neben meinem täglichen 9 to 5 Job. Ich verdiene bis heute kein Geld mit meinen Reisen und Kooperationen, sondern sehe alleine die Reisen und die Erlebnisse vor Ort als meinen persönlichen Gewinn an. Um die Reisen machen zu können, muss ich mich, also wie jeder andere Nicht-Selbstständige auch, im Vorfeld mit meinem Chef absprechen und ganz normal Urlaub einreichen. In meinen Posts berichte ich über Urlaubsregionen und Hotels, die ich persönlich weiterempfehlen kann und möchte. Dadurch, dass ich kein Geld für meine Berichterstattung erhalte, genieße ich Unabhängigkeit und behalte mir vor, falls mir Dinge vor Ort einmal nicht gefallen sollten, diese nicht schön zu schreiben bzw. als unehrliche Empfehlung an euch weiterzugeben. Für mich bleibt das Thema Reisen dennoch weiterhin positiv besetzt, ich möchte euch schließlich Lust darauf machen, ebenfalls die Welt zu entdecken.

Ich habe bei diesem Projekt „Blog around the World“ in erster Linie folgende Vorteile für mich als Bloggerin gesehen: ich erhalte die Möglichkeit in kürzester Zeit acht reizvolle Metropolen dieser Welt individuell zu bereisen, die ich so als Bloggerin vermutlich nie in dieser Dichte und Kürze an Zeit bereisen könnte – also eine Fülle an tollen Geschichten und Erfahrungen, die ich mit euch auf meinem Blog teilen kann. Die Airline, Turkish Airlines, gilt als international renommierte Fluggesellschaft, hat verschiedene Preise und Auszeichnungen erhalten und ich kann mich so rundum auf meinen Reisen sicher fühlen. Die Schwäbische Zeitung ist in Süddeutschland und in der Region rund um den Bodensee ein einschlägig bekanntes Tagesmedium – eine Kooperation ist daher für mich zum einen eine tolle PR, so, wie wenn andere Blogger in einer Zeitschrift oder in einem Magazin genannt und empfohlen werden und des Weiteren eine tolle Möglichkeit, Einblicke in die Arbeitsweise eines großen Players zu erhalten.

Eine Kooperation ist immer auch ein Geben und Nehmen. Daher werden meine Berichte vor Erscheinen in Print- oder in den Onlinemedien der Schwäbischen Zeitung, von den Partnern abgesegnet. Das heißt, ich schicke die jeweiligen Reportagen und Kurzberichte ein, diese werden von dem Projektverantwortlichen der Airline und der Online-Redakteurin einmal quergelesen und dann zum Layout freigegeben. Alle Inhalte, die auf meinem eigenen Blog erscheinen, liegen weiterhin komplett in meiner Verantwortung und ich muss diese mit niemandem abstimmen. Zum Zweiten, genießt Schwäbisch Media Exklusivrecht: ich kann also nicht munter darauf losbloggen bzw. tagesaktuell auf meinem Blog posten, sondern halte mich an den Redaktionsplan und stimme darauf meine Posts und Artikel ab. Zum Dritten hatte ich keine Mitbestimmung, was die Reiseziele angeht. Diese standen bereits in der Anzeige, auf die ich mich beworben habe. Und ich hätte mich ja nicht beworben, wenn ich die Ziele nicht spannend gefunden hätte….

Wer macht das Programm vor Ort?

Die meisten Ziele bereise ich komplett individuell, nehme also gezielt Einfluss auf das jeweilige Programm bzw. auf die Dinge und Orte, die ich mir in der jeweiligen Destination anschaue. In manchen Ländern wird mir tageweise ein Guide zur Seite gestellt, der sich aber auch, das nehme ich zumindest an, nach meinen Interessen richten wird. Ansonsten bin ich auf gute Reisehandbücher angewiesen – wie gesagt, hierbei unterstützt mich der Verlag MAIRDUMONT mit einigen Guidebooks, wofür ich sehr dankbar bin.

Erhalte ich Honorar?

Hin- und Rückflug in verschiedenen Klassen an die jeweilige Destination, Übernachtung in einem Hotel vor Ort und die teilweise Betreuung durch einen Guide bzw. einen Mitarbeiter vor Ort erhalte ich von Seiten Turkish Airlines. Außerdem werden mir die Kosten für Transportmittel und Essen vor Ort erstattet. Von Seiten Schwäbisch Media habe ich für Notfälle einen 24/7 Kontakt und mir wurde technisches Equipment für die Reisen bereitgestellt.

Ich hoffe, ich konnte euch nun alle Fragen bestmöglich beantworten. Für mich war dieses Angebot wie ein Sechser im Lotto und ich freue mich auf die bevorstehende Zeit und die vielen Eindrücke, die ich auf meinen Reisen sammeln werde.

 

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